Berufsdefiniton:
Texter*in

Wodurch definiert sich der Beruf einer Texterin bzw. eines Texters? Es ist nicht immer eindeutig und manches Mal auch Geschmacksache. Deshalb beleuchte ich hier das Berufsbild des freien Texters/der freien Texterin, die laut Gewerbeliste der WKO wie folgt bezeichnet wird: 

Werbetexter/Konzepter (bzw. Werbetexterin/Konzepterin)

Fest steht, nicht jede*r der oder die Texte produziert definiert bzw. bezeichnet sich auch als Texter*in. Ein Blick in ein x-beliebiges Synonyme-Wörterbuch oder ein Google-Suchauftrag liefert mindestens zwei Handvoll weitere Bezeichnungen. Deshalb versuche ich in diesem Blogartikel das wortgeladene Berufsfeld abzugrenzen und den/die Texter näher zu definieren.

Berufsbild: Texter*in

Die Berufsdefinition eines Texters, bzw. einer Texterin ist laut WKO in etwa so definiert:

Texter/Konzepter sind im Rahmen von Werbekampagnen und Social-Media-Marketing sowie bei der Kreation einzelner Kommunikationsmaßnahmen für die textliche Konzeption und Gestaltung verantwortlich.

Im Hinblick auf die Haupttätigkeiten hat die WKO eine konkrete Definition, hier ein Auszug daraus:

  • Recherche
  • Konzipieren und erstellen von Texten
  • Content-Management
  • Corporate Wordings
  • Redaktionelle Zuständigkeit für Online-Profile und Plattformen, Webseiten, Journals, etc.

Abgrenzungen und Überschneidungen

Eine eindeutige Abgrenzung zu ähnlichen Berufsbezeichnungen ist trotzdem nicht möglich. Vieles ist übergreifend und jede*r hat sein Key-Business. D.h. die meisten Texter*innen fokussieren sich auf gewisse Branchen (Wirtschaft, Technik, Reisen, etc. ) oder Textgattungen (PR, Blogbeiträge, …) 
 
Dazu kommt noch, dass Texter bzw. Texterinnen sich nicht mit einem Tätigkeitsbereich zufrieden geben. Ich zum Beispiel, bin nicht nur freie Texterin, sondern arbeite auch als Web-Redakteurin, Autorin und Ghostwriterin. Und wenn mir langweilig ist, schreibe ich meiner Brieffreundin. Und damit bin ich sicher kein Einzelfall.
 
Natürlich lässt sich das gut miteinander vereinen. Es sei denn, das Zeitmanagement haut einmal nicht hin oder die Kinder gehen nicht rechtzeitig ins Bett.

Was muss ein*e Texter*in können?

Mit Sicherheit hat jeder Texter bzw. jede Texterin seine/ihre absoluten Stärken. Der eine ist ein Genie wenn es um die Konzeption eines umfangreichen Kommunikationskonzeptes geht; die andere ist unumstößliche SEO-Wonderwoman. Manche haben eine Vorliebe für Printmedien, die anderen sind rein auf Online-Texte spezialisiert. In der Regel sind die nachfolgenden Eigenschaften aber bei jedem Wortklauber und jeder Wortklauberin gut ausgeprägt vorhanden:

Texte sind Unikate. Texter und Texterinnen auch.

Meine Kollegen und Kolleginnen werden mir zustimmen: Unser Beruf ist Abwechslung pur. Ideen dürfen wie Schwammerl sprießen und kein Auftrag gleicht dem anderen, weshalb jeder Text ein Unikat darstellt.

Außerdem wachsen mit jedem Projekt die Kompetenzen des Texters, bzw. der Texterin. Nebenbei machen diverse Technologien einen Stillstand der Branche unmöglich, denn es gibt fast täglich neue Tools zu entdecken, die unsere Arbeit unterstützen, verbessern oder zumindest begleiten. Ebenso gibt es laufend neues Standards – man nehme zum Beispiel das Thema SEO. Aber das sind nur einige Gründe, warum es für mich nichts Spannenderes gibt, als Texterin zu sein und mich stolz als solche zu definieren.

Die wachsende Bedeutung guter Texte

Durch die wachsende Nutzung von Online Medien steigt die Bedeutung von Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen. Immer mehr Texter und Texterinnen sind gefragt, um die inhaltlichen Bereiche im Online-Marketing und E-Business abzudecken. Kein Unternehmen darf es sich leisten, sich auf einer statischen Website auszuruhen, oder seine Kunden nicht mit regelmäßigem Input zu versorgen.

Content Marketing, ob via Social Media oder Newsletter fordert in erster Linie genau das, was engagierte Texter*innen produzieren: Gute und klare Copys. 

Mit Sicherheit hat jeder Texter bzw. jede Texterin seine/ihre absoluten Stärken. Der eine ist ein Genie wenn es um die Konzeption eines umfangreichen Kommunikationskonzeptes geht; die andere ist unumstößliche SEO-Wonderwoman. Manche haben eine Vorliebe für Printmedien, die anderen sind rein auf Online-Texte spezialisiert. In der Regel sind die nachfolgenden Eigenschaften aber bei jedem Wortklauber und jeder Wortklauberin gut ausgeprägt vorhanden:

Quellen: WKO.at

 

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Fließen die Ideen sofort, oder braucht es ein Konzept?

Kein Auftrag gleicht dem Anderen und genauso unterschiedlich ist es auch, die Texte aufzubereiten. Manches Mal schreibe ich einfach drauf los, ein anderes Mal stemme ich gefühlt 1000 und 1 Fragen, um zu einem perfekten Ergebnis zu kommen.

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